20. KC-Clubtreffen

Von Steffen Gruhn

20. KC Club Treffen, Bericht... endlich

von Steffen Gruhn

Das 20. Treffen des KC-Clubs, ein rundes Jubiläum und mit 78 gezählten Teilnehmern ein neuer Besucher/Teilnehmer Rekord. Super, weiter so und wir knacken die 100 noch.

Seit nunmehr 20 Jahren trifft sich der KC-Club Anfang April zu seinem Jährlichen Clubtreffen um sich ein Wochenende lang intensiv mit den KC 85 zu beschäftigen.

Das schöne ist, dass es mittlerweile zu einem schönen Treffen alter Rechentechnik quer durch alle Sparten geworden ist. Jeder ist herzlich willkommen, egal ob mit oder ohne Computer, KC 85, BIC, P8000, KC 87, Z1013, Commodore, Atari, Schneider etc…

Auch gern gesehene Gäste sind die zahlreichen Nach- und Neubauten verschiedenster Computer. Hier mein ich zb. die Uzebox, Spectral, AC1 oder wie ich selber besitze, den HIVE.

Selbst vor mechanischer Rechentechnik macht das Treffen nicht halt, wie zb. mit der Ascota.

Die Auffälligste Neuerung dieses Jahr war, das auf den Namensschildchen bei den angemeldeten Teilnehmern, der Nickname des Robotrontechnikforums mit aufgedruckt war. Wie viele meinten, eine wesentliche Verbesserung und Erleichterung, die Personen hinter den Nicks aus dem Forum zuzuordnen.

Ich hatte es dieses Jahr geschafft, den Freitag frei zu bekommen und konnte mich recht früh auf den Weg nach Garitz machen. Nachdem ich ja letztes Jahr verhindert war, freute ich mich natürlich wieder sehr, mit dabei zu sein. Der Weg ist ja auch kein Thema mehr, zumal die Navitante mit dem neusten Kartenmaterial ausgerüstet war.

Genau richtig zum Mittag kam ich an, also erst mal Computer, Computer sein lassen, paar Tische um rücken und mit Stühlen bestücken und erst mal was essen gehen. Da wir grad beim Essen sind, möchte ich mich hier erst mal bei dem Personal für den super Service bedanken. Top. Das Essen ist gut Bürgerlich und schmeckt. Und recht moderate Preise.

Da ich dieses Jahr auch mal auf der „Sonnenseite“ übernachten wollte, gleich mal ein Zimmer reservieren. Siehe da, Enrico und Dirk haben an mich gedacht und mich gleich bei ihnen mit einquartiert. Da Enrico drauf bestand auf der Couch zu schlafen, hab ich sogar ein Bett bekommen.

Dann erst mal alle Technik ausladen. Ich hatte dieses Jahr gleich 3 Plotter mit. Meinen und 2 die ich vor dem weg Wurf gerettet hatte. Einer kam in den Flohmarkt und den anderen hat Frank sich gesichert. Er wollte ja schon lange einen eigenen. Bei der Gelegenheit, konnten wir super nach den Unterschieden bei den Plotterversionen schauen. Den schwarzen der über den Flohmarkt einen neuen Besitzer gefunden hat, haben wir sogar noch die Jumperbelegungsanleitung gefunden. Der Unterschied zwischen einem K6418 und dem CM6418 ist, dass die K-Version Software- und die CM Version Hardwarehandshake macht. Das wäre ja nicht schlimm wenn nicht bei der Softwarelösung ein Puffer- oder Softwareproblem auftreten würde, der den Plotter immer wieder unter dem plotten anhalten würde. Da bei beiden dieselbe Platinenversion verbaut ist, kann es eigentlich nur einen Unterschied in den Eproms sein, den wir aber vergleichen und Testen wollen.

So sah es an unserm Platz wie auf einem Raketentestgelände aus, 2 Plotter die ihr innerstes zeigten und auch in offener Version ihr Können zeigen mussten.

Wie so oft bei dem Treffen, war der Freitag viel zu kurz und so ging kurz nach Mitternacht auch beim letzten das Licht aus.

Der Samstag fing recht früh an. Also Raus aus den Federn und ab zum Frühstück. Gut gestärkt, hinein ins Getümmel. Viele nette Leute getroffen und gute Unterhaltungen geführt. Da ich mir ja dieses Jahr vorgenommen hatte, mehr an den Vorträgen teilzunehmen war mein Platz weite Strecken doch recht verweist und verlassen…

Aber die Vorträge waren alle super interessant:

- CHAOS nächste Version von Mario Leubner

- Hardware-Debugging mir sigrok von Daniel Elstner

- Konrad Zuse (Film) von Reinhard Birk

- Festplattenarbeit mit dem K8915 von Dirk Kahnert

- HeaderKC – Z1013-Format am KC85/4 von Gerrit Schulz

- Das Logikanalysesystem LA 32/20 der TU Dresden von Hartmut Lorenz

- C-Compiler für den Z1013 und KC von Andreas Ziermann

- Drucken mit der S3004 von Ralf Däubner

Leider musste Zeitbedingt der Vortrag: Zwönitzer Heimcomputer – Der verlorene Sohn des AC1 von Rüdiger Kurth ausfallen. Ich hoff doch, dass wir den auf dem nächsten Treffen zu hören bekommen.

Ein guter Grund um auf das Treffen zu fahren, sind auch die super netten und sehr informativen Gespräche die man so führt. Ich freu mich jedes Jahr drauf.

Leider war der Tag wieder kürzer als einem Lieb und Recht ist. Mist, wieder nicht alles geschafft was ich mir vorgenommen habe. Also nächstes Mal, dass noch besser optimieren. Es war schon wieder recht spät, bevor die letzten Lichter ausgingen.

Gut ausgeruht, aber irgendwie doch zu kurz, machte sich wie jedem Treffen, schon kurz nach dem guten Frühstück, Aufbruch Stimmung breit. Es wurden die mitgebrachten Schätzchen wieder sorgfältig eingepackt und verstaut.

Ich ließ mir wieder schön Zeit, zumal ich sowieso noch dort Mittag essen wollte. Dieses Jahr hat sich dann auf dem Treffen meine D004 nun endlich ganz verabschiedet. Also zuhause erst mal auf Fehlersuche gehen und schauen, das sie wieder läuft.

Beim Mittagstisch haben wir dann auch gleich noch die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und einen neuen Termin für 2015 vormerken lassen. Das ist der 17. – 19.04.2015.

Ich freu mich schon drauf…

Steffen