Noch ein paar mehr Vorworte

von Frank Dachselt

Ja, nicht nur gewartet, sondern - um etwas Abwechslung auf die erste Seite zu bringen - auch gleich an die erste Stelle gesetzt habe ich Andreas' Zeilen. Diesen Zustand, daß also auch mal jemand anders die einleitenden Worte schreibt, würde ich mir als Redakteur viel häufiger wünschen. Schaut man sich die Editorials der ,,professionellen`` Zeitschriften an, dann kann jeder feststellen, daß dort die unterschiedlichsten Leute zu Wort kommen und damit eine bunte Palette an Meinungen, Problemen, Geschichten usw. veröffentlicht wird. Warum sollte das bei uns nicht auch so sein? Wenn sich also jemand berufen fühlt, mal ein paar einleitende Sätze für eine Ausgabe zu schreiben, dann immer her damit! Nicht nur ich, sondern bestimmt auch die anderen Leser der KC-News würden diese Abwechslung begrüßen.

Auch wenn Aufrufe nach Andreas' Meinung wenig Wirkung zeigen - hier kommt noch einer, der Euch nicht unbekannt vorkommen dürfte: Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis dieser Ausgabe verrät, daß ich auch diesmal nicht gerade reichlich mit Beiträgen ,,versorgt`` wurde. Das mag auch daran liegen, daß einige Autoren, die sonst dort mit ihren Beiträgen zu finden sind, zur Zeit fleißig am Assembler-Programmierkurs schreiben oder an Projekten arbeiten, die bis zum Clubtreffen im April vorführreif sein sollen. Deshalb an dieser Stelle einmal mehr die Bitte an alle Clubmitglieder: Jeder Beitrag, der in irgend einer Weise in Verbindung mit dem KC85 steht, ist hier willkommen!

Aber ich will nicht nur klagen. Immerhin steht uns das 5. Clubtreffen unmittelbar bevor. Zur Erinnerung gibt's auf der Titelseite noch einmal eine Lageskizze. Genauere Informationen zur Anreise können in den KC-News 3/98 auf Seite 1 nachgelesen werden. Sollten noch Fragen offen sein, dann setzt Euch am besten direkt mit Dietmar Meyer, der das Treffen in diesem Jahr organisiert, in Verbindung.

Zur Zeit gibt es bereits 30 verbindlich angemeldete Teilnehmer, einige weitere Interessenten haben bereits ihren Besuch im Aussicht gestellt. Damit stehen die Chancen recht gut, daß wir wieder die Größenordnung des ,,Rekordtreffens`` vom Vorjahr erreichen werden.

Ein festes Programm, nach dem sich dann sowieso wieder keiner richtet, wird es diesmal nicht geben. Vielmehr werden wird uns ganz auf das kreative Chaos verlassen, das den Teilnehmern der vorangegangenen Treffen bestens bekannt sein dürfte. Trotzdem gibt es natürlich bereits einige Ankündigungen für Vorführungen, die mit Gewissheit auf breites Interesse stoßen werden. Laßt Euch also überraschen!

Und nun auch von meiner Seite viel Vergnügen beim Lesen dieser Ausgabe!

Euer Redakteur Frank