Emulator-News

von Ralf Däubner

Also heute mal wirkliche News. Der Windows-KC-Emu kommt mittlerweile mit PCs jenseits der 450 MHZ zurecht. Zudem kann man diesen auch Töne entlocken und er ist, was die gebremste Emulation betrifft, stabiler geworden. Als neues Feature ist die Möglichkeit vorhanden, KC- Programme ähnlich dem Original auf Kassette zu speichern oder von dieser zu laden.

Bei der Emulation des Z1013 fehlt das für den Brosig-Monitor wichtige at-Zeichen. Da es sich hierbei auch um eine Tastaturanpassung handelt (in dem Fall für die S 6004), kann ebenso gut auch auf das Layout einer vorhandenen PC-Tastatur zurückgegriffen werden.

Versuche am Z1013 haben gezeigt, daß das Verfahren, das bei der Herstellung der KC-CDs verwendet wurde, übertragbar ist. So ist es ohne Probleme möglich, HEADERSAVE-Programme über einem CD-Spieler wieder einzulesen.

Auf meinem Bastel-KC85/3 habe ich jetzt als Betriebssystem statt CAOS 3.1 das OSpi 88 drauf. Der erste Eindruck ist gar nicht mal so übel. Allerdings bemerkte ich beim Testen einige recht kuriose Bugs:

Das Spiel Jungle verabschiedete sich direkt nach dem Starten. Des weiteren erkennt das Betriebssystem nicht, welcher (EP)ROM gesteckt ist.

Der letztgenannte Fehler fiel mir sofort auf, da ich in meinem Rechner statt des BASIC-ROMs das Programm Tapemaster (auf einem 2764-EPROM) gesteckt habe. Dafür muß das BASIC beim Einsatz der EPROM-Module (und sonstigen Programmen, die erst ab der Adresse C000h lauffähig sind) nicht abgeschaltet werden. Erst der Menü-Punkt BASIC schaltet diesen ein.

Eine Menüwort-Erkennung ähnlich dem 85/4 sowie eine Art "Affengriff" (Shift-Break) erleichtern die Arbeit. Nach dem Laden von Kassette oder CD erscheint ein kleines Menü, um Sicherheitskopien anzufertigen zu können:

   (c)opy; (s)ystem or anykey to start

Die Bildschirmfarben schwarze Schrift auf weißem Grund ist dabei Geschmackssache.